Montag, 24. Juli 2017

Fernsehtipps Film (24.07. - 30.07.2017)


MONTAG, 24.07.2017

"Der Richter" [20:15 Uhr, ARD]
(USA 2014 | David Dobkin)

"Mohammed - Der Gesandte Gottes" [20:15 Uhr, Arte]
(LIBA, KUW, MAR, GB 1976 | Moustapha Akkad)

"Zärtlichkeit" [23:05 Uhr, Arte]
(B, F, D 2013 | Marion Hänsel)

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DIENSTAG, 25.07.2017

"Agenten-Poker" [01:00 Uhr, MDR]
(I, F 1966 | Paolo Bianchini)

"Good Morning, Vietnam" [20:15 Uhr, RTL Nitro]
(USA 1987 | Barry Levinson)

"Die Verdammten des Krieges" [22:30 Uhr, RTL Nitro]
(USA 1989 | Brian De Palma)

"Mörderland" [22:35 Uhr, Tele 5]
(E 2014 | Alberto Rodríguez)

"Ex Machina" [23:00 Uhr, ZDF]
(GB, USA 2015 | Alex Garland)

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MITTWOCH, 26.07.2017

"Dancer in the Dark" [00:50 Uhr, Tele 5]
(DK, D, F, S 2000 | Lars von Trier)

"Lautlos im Weltall" [01:00 Uhr, ZDF]
(USA 1972 | Douglas Trumbull)

"Superman Returns" [20:15 Uhr, Kabel]
(USA 2006 | Bryan Singer)

"Die süße Gier" [20:15 Uhr, Arte]
(I, F 2013 | Paolo Virzì)

"Das Licht der Weisheit" [22:00 Uhr, Arte]
(F, I 2014 | Eugène Green)

"Open Range - Weites Land" [23:30 Uhr, BR]
(USA 2003 | Kevin Costner)

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DONNERSTAG, 27.07.2017

"Leichen pflastern seinen Weg" [00:25 Uhr, WDR]
(I, F 1968 | Sergio Corbucci)

"The Gift" [20:15 Uhr, Pro 7]
(USA, AUS, CHINA 2015 | Joel Edgerton)

"Predator" [22:20 Uhr, Kabel]
(USA 1987 | John McTiernan)

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FREITAG, 28.07.2017

"Red Heat" [00:30 Uhr, Kabel]
(USA 1988 | Walter Hill)

"Dohee - Weglaufen kann jeder" [00:30 Uhr, Arte]
(KOR 2014 | July Jung)

"Orca - Der Killerwal" [01:55 Uhr, ARD]
(USA, NL 1977 | Michael Anderson)

"Wenn du wüsstest, wie schön es hier ist" [20:15 Uhr, Arte]
(Ö 2015 | Andreas Prochaska)

"Tödliches Kommando - The Hurt Locker" [22:10 Uhr, Kabel Doku]
(USA 2008 | Kathryn Bigelow)

"Nur 48 Stunden" [23:15 Uhr, ZDF NEO]
(USA 1982 | Walter Hill)

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SAMSTAG, 29.07.2017

"Terminator 2 - Tag der Abrechnung" [01:10 Uhr, RTL II]
(USA, F 1991 | James Cameron)

"Flight" [20:15 Uhr, Pro 7]
(USA 2012 | Robert Zemeckis)

"Alles inklusive" [20:15 Uhr, BR]
(D 2014 | Doris Dörrie)

"Houston" [20:15 Uhr, ONE]
(D, USA 2013 | Bastian Günther)

"Kindergarten Cop" [20:15 Uhr, ZDF NEO]
(USA 1990 | Ivan Reitman)

"Junior" [22:00 Uhr, ZDF NEO]
(USA 1994 | Ivan Reitman)

"Lethal Weapon 3 - Die Profis sind zurück" [22:15 Uhr, Sat. 1]
(USA 1992 | Richard Donner)

"Rocco, der Mann mit den zwei Gesichtern" [22:50 Uhr, Servus TV]
(I, E 1967 | Franco Giraldi)

"Maggie" [22:55 Uhr, RTL II]
(USA, CH 2015 | Henry Hobson)

"James Bond 007 jagt Dr. No" [23:00 Uhr, ZDF]
(GB 1962 | Terence Young)

"Twins - Zwillinge" [23:40 Uhr, ZDF NEO]
(USA 1988 | Ivan Reitman)

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SONNTAG, 30.07.2017

"Chappie" [20:15 Uhr, RTL]
(USA, SAFR 2015 | Neill Blomkamp)

"Indiana Jones und der letzte Kreuzzug" [20:15 Uhr, Sat. 1]
(USA 1989 | Steven Spielberg)

"Highlander" [20:15 Uhr, Arte]
(GB, USA 1986 | Russell Mulcahy)

"Das verborgene Gesicht" [22:00 Uhr, Sixx]
(KOL, E 2011 | Andrés Baiz)

"Total Recall - Die totale Erinnerung" [22:20 Uhr, Sat. 1]
(USA 1990 | Paul Verhoeven)

rot: besondere Empfehlung vom Autor des Hauses; teils sehr selten oder gar erstmals im TV

[Angaben ohne Gewähr]

Mittwoch, 19. Juli 2017

Serien: "Twin Peaks: The Return" (Folgen 01-09) [USA 2017]


Andere Serien waren Steine, "Twin Peaks" hingegen ein Monolith. Mein Monolith. Nach "Twin Peaks" habe ich zwar mit vielen anderen Serien gekuschelt, von denen ich teils noch liebohnmächtiger wurde, aber das Städtchen Twin Peaks bleibt für immer eine Postkartenerinnerung, deren Urwüchsiges, Aufgeladenes und vor allem heimelig Beladenes mich in wärmende Holzstuben, in die schlimmstenfalls verstellte wie bestenfalls verstrahlte Twin-Peaks-Seifenkiste, lockte. Das sonst provozierende wie knallige Kino David Lynchs entfaltete sich in Twin Peaks unerhört schüchtern, neugierig, sentimental: langatmige Rhythmen, melodramatische Seufzer, Verbrechen und Strafe unter einem Schleier des Ungefähren, dazu der ausgiebige Genuss von (verdammt gutem) Kaffee und (verdammt frischem) Kuchen. "Heil" war in Twin Peaks nur so lange etwas, bis ein roter Vorhang die Gemütlichkeiten der Runde verdeckte. Und doch war das "Suchen" ein Reifeprozess nicht nur der Figuren, auch der Serie – das Resultat derselben führte in ein erneutes Bewusstseinsrätsel, das zunehmend kosmischer die Beschwernisse der Liebe und des Hasses herausforderte.

Eigentlich handelt "The Return", ein aus 18 Episoden auseinandergestückelter Film, betitelt als die (sensationell nach 25 Jahren ein Versprechen eingelöste) dritte Staffel, ebenso von einer "Suche". Einer umgekehrten. Einer, die vielleicht nach Twin Peaks zurückwill, aber vorerst nicht kann. Oder darf. Ist das eine Schwäche, eine Stärke? Ich persönlich fühlte mich nicht heimisch. Was während der Jahrzehnte geschah, war nicht mehr mein Ort, der Kaffee abgestanden, der Kuchen abgepackt. Ich entfremdete mich von Twin Peaks, wurde hin- und hergerissen zwischen Twin Peaks und… New York und… Las Vegas, hin- und hergerissen zwischen der Wärme und der Kälte, obgleich die Wärme selbst kälter geworden ist, entschieden kälter. In den 90ern hat Lynch sein "Twin Peaks" erschaffen. Bonbonfarben, wichtig und seicht, zu ungewollter Stunde hysterisch. Ein Kind der 90er gleichermaßen, aber auch diese ironisierend wie dekonstruierend. Jetzt, 2017, begnügt sich Lynch mit einer Videoinstallation. Unnahbar, gleichwohl keineswegs entbehrlich. "Twin Peaks" anno 2017 bedeutet zuvorderst eine doppelcodierte Suche nach dem Vertrauten. Irgendetwas war da, verschüttet unter Erinnerungen.    

Studie nach dem menschlichen Körper (Francis Bacon, 1949)

Mit Nostalgie gibt sich Lynch entsprechend nicht zufrieden. Glücklicherweise. Nostalgie nachzustellen, wäre ein billiger Trick, "Twin-Peaks"-Atmosphäre herzustellen, die trotzdem anders gewirkt hätte als in den 90ern. Möglicherweise ein wenig forciert, ja verlogen. Die Sichtweise im Rahmen der "neuen" Fassade namens "Twin Peaks" ist eine nicht nur globalisierte (zahlreiche Schauplätze ergeben ein Puzzle an Überschneidungen), sondern auch eine materialistische. Während eine (Monster-)Maschine bewacht werden muss, wackelt Kyle MacLachlan als apathischer Zombie seiner selbst durch ein absurdes bürokratisches Kapitaldelirium. Ein Poster Franz Kafkas im Büro David Lynchs (der abermals den schwerhörigen Gordon Cole spielt) zeigt die Marschroute an, die Methodik, im Abstoßenden des Alltäglichen das Alltägliche des Abstoßenden zu durchleuchten, und zwar durchweg hinter dem roten Vorhang. Der Zuschauer indes schlüpft in die Rolle Dale Coopers (MacLachlan): hier ein Erinnerungsrest, dort ein Erinnerungshäufchen, aber wohlfühlen? Hier? War "Twin Peaks" 1990-1991 an den Atompilzrändern heimisch, bewegt sich das "Twin Peaks" 2017 rigoros zum Atompilzkern. Wie auf einem anderen Poster. Einem anderen Planeten.

MacLachlans übersteuerte Mimik, genauso die steif-schlurfenden Bewegungen, ist köstlich, neuerfinderisch gar. Er, der nach 25 Jahren durch eine Steckdose (!) in Las Vegas endlich den rot ausstaffierten Warte- und Höllensaal überwindet, muss sich erst an seine Umgebung gewöhnen, zu viel weicht von dem ab, woran er glaubte. Die Brutalität, die aufgeweichten Bindungen, das Triebgesteuerte. Nirgendwo mehr Romantik. Dafür allerdings gezieltes Zurechtkommen in einer monströs reglementierten, postpostmodernen Welt, in der der Kaffee portioniert in Pappbecher gehört. Und die Menschen an Spielautomaten vegetieren, den großen Ausschüttungsgewinn vor Augen, der sich nie verwirklicht. Wenn sich Cooper jedoch an die "andere" (postmoderne) Welt erinnert, anhand einer Waffe, des Kaffees vor allem, wünscht man ihm, nein: erhofft man sich die endgültige Transformation zum "echten" Dale Cooper. Zum echten "Twin Peaks" fern aller Demenz. Bis dahin ist es weit, umso emotionaler das Gewicht jener Sehnsuchtsfetzen. So denkt Bobby (Dana Ashbrook) an einer Stelle an Laura (Sheryl Lee). Auch weil Angelo Badalamenti diesen Moment schmelzend begleitet, zerfließt dieser im Wahnhaften des Gegenwärtigen – und wird wahrhaftig. 




Diesmal mag "Twin Peaks" mit aller defätistischen Weitsicht eine logische Fortführung des späten David Lynch sein, den humanistischen Überzucker aufzulösen und stattdessen ein vertracktes theoretisches Zeichensystem zu etablieren, das jedes Schnittbild eine Spur zu spät verpasst, jede Szene eine Spur zu lang aufrechterhält. Mit der Feststellung einer Ballung des gesamten David-Lynch-Kosmos, wie sie sich Stück für Stück entblättert, wird man diesem "Twin Peaks" aber eher gerecht. Die Komik vieler seiner Werke maßlos übersteigernd (zum Beispiel während eines großartig getimten Pointenwettstreits am Frühstückstisch), adaptiert Lynch gleichzeitig leise Anklänge eines Hardboiled-Krimis entlang nächtlicher Straßenmarkierungen. Denn Cooper – ihn gibt es zweimal. Diese Aufspaltung scheint paradigmatisch für das Verständnis der Serie, dass Gut und Böse geografisch getrennt sein mögen, aber dennoch in der eigenen Brust walten, wann immer sie wollen. "Bad Coop" ist dabei die wilde, sinnliche Umkehrung dessen, was "Good Coop", öde, fleischlos, antreibt. Die langen, unkontrollierten Haare, der tückische Blick, das Rohe seiner Gewalt – war dies 25 Jahre vorher vom Nichtechten aufgefangen worden, ist es nun die Welt als solche.

Eine gänzlich naturalistische Deformation des Magischen (oder: des magischen Realismus, je nachdem) sah Lynch aber auch nicht vor. Die ersten neun Folgen sind irritierend genug, gerade in ihrer Ambition, das Geheimnis (per Glockenschlag) zu lüften. Der Gefahr der Entmythologisierung setzt sich Lynch folglich aus, sicher. Sobald Dämonen das Gefüge erschüttern, hat der kraushaarige Avantgardist weitaus mehr handwerkliche Möglichkeiten, dies zu zelebrieren. Selten kippt "Twin Peaks" hierbei ins Künstliche. Wie bei einem sprechenden Baum. Häufiger betont er hiermit vielmehr die ewige liebesgeschichtliche Verschmelzungsdialektik der Reinheit mit der Zersetzung: Bob (ehemals Frank Silva) und Laura (Lee) vervollkommnen sich zu deterministischen, überirdischen Konstrukten. Sie, die (in einem hemmungslos romantischen, buchstäblich naturreinen Tableau) auf die Erde geschickt wurde, um den Widerpart von ihm zu verkörpern. Die Abschirmungsmaßnahme gegen den Urknall. Der erschöpfend diskutierte achte Part beschwört eine Seinsvergessenheit, wie sie nie im Fernsehen derartig zu sehen war. 




Das mikrofeine Gewusel, die blitzartigen Wirbel, das Partikelgestochere, als wenn Lynch eine Brakhage'sche Reagenzglasbrühe zusammengebraut hat und deren Reaktion betrachtet: Konnte "Twin Peaks" Gut und Böse anhand eines ländlichen, affirmativen Naturlebens beurteilen, das unter Zugzwang gerät, wenn die Idylle zu idyllisch wird? Ja, konnte es. Aber das reicht Lynch nicht, zumindest jetzt nicht (mehr). Laura Palmer, einst Chiffre für das Unsagbare, für das Unfassliche, für die Wolke, die einen blauen Himmel verschmutzt, ist Lynchs Aufhänger, das Gute, gleichfalls wie das Böse genealogisch zu erforschen – und hiermit "Twin Peaks" an dessen Wurzel zu packen, herauszureißen quasi. Ob mir das gefällt, tritt hinter den Reigen, den Lynch entfesselt. Im All, auf einer Glocke, in irrealen, stockenden, aufplatzenden Schwankungen, Störungen, Entgleisungen. David Lynch möchte uns nach Twin Peaks bringen, ohne dass wir uns gleich in Twin Peaks einrichten können. Zugleich will er "Twin Peaks", auch Twin Peaks verstehen (lernen), Ungeklärtes klären, die Lücke schließen, beispielsweise die Diane-Lücke. Lynch wendet sich der Universalsprache zu.

Der in Part acht prominent platzierte Käfer steht zweifellos für eine Metamorphose, die in mehrfacher Hinsicht das Glück dieses Revivals bedeutet. Älter geworden sind viele, unsere, meine Schauspieler (Dana Ashbrook), Figuren (als Polizist!), Menschen. Viele von ihnen bereichern nicht mehr Twin Peaks, sie bevölkern es. Nebenbei. Das Spielfeld ist größer, Bedeutung, Sein überall. Aber das Älterwerden, die Verwandlung hinderte Lynch nicht daran, mit bis zum Anschlag aufgedrehtem Subwoofer einerseits wagemutig, andererseits voller tröstlicher Offenherzigkeit eine Persiflage zur Parabel auszuweiten – nicht in einer Farbe, in einem Ton. In Tönen innerer suggestiver Logik, wie sie Diane (Laura Dern) als Nagellack trägt. "Twin Peaks" in diesem Mythenkarussell wiederzusehen, tat weh, weil die Serie, die ihren Erlebnishorizont gar zu steigern vermochte, den Boden damaligen Saatguts aufreißt. Daraus resultierte ein experimentelles Vervielfältigungsprozedere, das Narzissmen freisetzt, gleichwohl seltsamerweise statt einer Form anfänglichen Heimwehs einen Kompromiss von einem, gewohntermaßen, heimtückischen Ersatzzuhause vorschlägt. Angenommen. 

Montag, 17. Juli 2017

Fernsehtipps Film (17.07. - 23.07.2017)


MONTAG, 17.07.2017

"Die rote Laterne" [20:15 Uhr, Arte]
(CHINA, HK, TAIW 1991 | Yimou Zhang)

"Jappeloup - Eine Legende" [22:50 Uhr, MDR]
(F, CDN 2013 | Christian Duguay)

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DIENSTAG, 18.07.2017

"Kids - In den Straßen New Yorks" [00:55 Uhr, MDR]
(USA 2006 | Dito Montiel)

"Stand by Me - Das Geheimnis eines Sommers" [20:15 Uhr, Super RTL]
(USA 1986 | Rob Reiner)

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MITTWOCH, 19.07.2017

"Her" [20:15 Uhr, Arte]
(USA 2013 | Spike Jonze)

"Tod auf dem Nil" [20:15 Uhr, ONE]
(GB 1978 | John Guillermin)

"Gracia Patricia - Fürstin von Monaco" [20:15 Uhr, ARD]
(F, USA, B, I, CH 2014 | Olivier Dahan)

"Lost in Translation" [23:30 Uhr, BR]
(J, USA 2003 | Sofia Coppola)

"Wenn die Gondeln Trauer tragen" [23:30 Uhr, HR]
(GB, I 1973 | Nicolas Roeg)

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DONNERSTAG, 20.07.2017

"El Perdido" [00:25 Uhr, WDR]
(USA 1961 | Robert Aldrich)

"Melaza" [00:45 Uhr, Arte]
(F, PAN, KUBA 2012 | Carlos Lechuga)

"Enthüllung" [20:15 Uhr, Kabel]
(USA 1994 | Barry Levinson)

"Chocolat" [20:15 Uhr, Disney Chan.]
(USA, GB 2000 | Lasse Hallström)

"Das finstere Tal" [22:25 Uhr, 3sat]
(Ö, D, I 2014 | Andreas Prochaska)

"Nikita" [23:50 Uhr, Tele 5]
(F, I 1990 | Luc Besson)

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FREITAG, 21.07.2017

"Der Junge im gestreiften Pyjama" [20:15 Uhr, Kabel Doku]
(USA, GB 2008 | Mark Herman)

"Planet der Affen: Prevolution" [20:15 Uhr, Pro 7]
(USA 2011 | Rupert Wyatt)

"It Follows" [22:00 Uhr, 3sat]
(USA 2014 | David Robert Mitchell)

"Krieg der Welten" [22:20 Uhr, Pro 7]
(USA 2005 | Steven Spielberg)

"Arlington Road" [23:30 Uhr, ZDF NEO]
(USA 1999 | Mark Pellington)

"Hausboot" [23:35 Uhr, BR]
(USA 1958 | Melville Shavelson)

"Excision" [23:35 Uhr, 3sat]
(USA 2012 | Richard Bates Jr.)

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SAMSTAG, 22.07.2017

"24 Hour Party People" [00:15 Uhr, Arte]
(GB 2002 | Michael Winterbottom)

"Topas" [01:20 Uhr, ZDF]
(USA 1969 | Alfred Hitchcock)

"Sister Act" [20:15 Uhr, VOX]
(USA 1992 | Emile Ardolino)

"Die vier Federn" [20:15 Uhr, Servus TV]
(USA, GB 2002 | Shekhar Kapur)

"Mäusejagd" [20:15 Uhr, Super RTL]
(USA 1997 | Gore Verbinski)

"Miami Vice" [22:15 Uhr, ZDF NEO]
(USA, URU, PARA, D 2006 | Michael Mann)

"Der Teufelshauptmann" [22:40 Uhr, Servus TV]
(USA 1949 | John Ford)

"James Bond 007: Lizenz zum Töten"
[23:00 Uhr, ZDF]
(GB, USA 1989 | John Glen)

"Wallers letzter Gang" [23:40 Uhr, BR]
(BRD 1989 | Christian Wagner)

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SONNTAG, 23.07.2017

"Last Man Standing" [00:35 Uhr, Sat. 1]
(USA 1996 | Walter Hill)

"Outrage" [01:45 Uhr, 3sat]
(J 2010 | Takeshi Kitano)

"Lethal Weapon 2 - Brennpunkt L.A." [02:15 Uhr, Sat. 1]
(USA 1989 | Richard Donner)

"Winchester '73" [02:30 Uhr, ZDF]
(USA 1950 | Anthony Mann)

"Der Glanz des Hauses Amberson" [02:35 Uhr, Servus TV]
(USA 1942 | Orson Welles)

"Hautnah" [03:40 Uhr, RTL II]
(USA, GB 2004 | Mike Nichols)

"Die üblichen Verdächtigen" [04:10 Uhr, ZDF NEO]
(USA, D 1995 | Bryan Singer)

"Severance - Ein blutiger Betriebsausflug" [04:15 Uhr, Pro 7]
(GB, UNG, D 2006 | Christopher Smith)

"Lone Ranger" [20:15 Uhr, RTL]
(USA 2013 | Gore Verbinski)

"Die Queen" [20:15 Uhr, Arte]
(GB, USA, F, I 2006 | Stephen Frears)

"The Fan" [20:15 Uhr, Tele 5]
(USA 1996 | Tony Scott)

"My One and Only - Auf der Suche nach Mr. Right" [22:15 Uhr, 3sat]
(USA 2009 | Richard Loncraine)

rot: besondere Empfehlung vom Autor des Hauses; teils sehr selten oder gar erstmals im TV

[Angaben ohne Gewähr]

Freitag, 14. Juli 2017

"Final Portrait" [GB 2017]


Künstlertristesse hier, Künstlertristesse da: "Ich will fertigwerden, aber ich kann es nicht!" Stanley Tucci hat einen Film darüber gedreht, ein Kammerspiel, einen asymmetrischen Clash zweier Unfertiger. Die Leinwand verhält sich nicht so, wie der Künstler es will. Aus jedem Frame schreit es aus Geoffrey Rush: "Scheiße!" Wegstreichen, neu anfangen. Weiß, schwarz. Zeichnungen verbrennen, Geld verstecken. Rush spielt Rush in buchstäblich gewohntem manieriertem Leiden. Ist damit gleichzeitig Alberto Giacometti gemeint, dieser in sich gekehrte, reflektierte, grüblerisch philosophierende und theoretisierende Praktiker? Nur unzureichend. Das Aufgeplusterte Rushs muss stattdessen ein Gegengift zur wahrlich steifen (!) Sitztherapie Arnie Hammers darstellen, der Modell sitzt für ein Porträt, ein Giacometti-Porträt. Das nie fertig wird. Tuccis Film spielt mit derlei Zeitverzögerungen und -spaltungen, fiebert um einen perpetuierenden Herstellungsprozess, der die Wichtigkeit dessen sekundiert, warum Porträtmalerei Giacometti unbefriedigt lässt: Ein Abbild ist ein Abbild, nichts Sehbares, sondern Einsehbares. Wie an anderen Stellen (Giacomettis französische Teilzeitfreundin, gespielt von Clémence Poésy, überdreht über das Erträglichkeitsmaß hinaus) verklickert "Final Portrait" dies auch dem letzten Zuschauer, denn an, zum Beispiel, mehreren Gesichtspartien Hammers vermag sich die Kamera partout nicht sattzusehen. Das altmodische, charmant-überlebte Szenenbild gleichwohl ist ein Trumpf Tuccis, der sich dem quälend Künstlerischen lautmalerisch anschleicht. Bis zur Raserei. In urzeitlichem Ambiente.   

5 | 10

Montag, 10. Juli 2017

Gesehenes - Juni 2017


TV-Folge: "Better Call Saul" - 3x08 | "Slip"
(USA 2017 | Adam Bernstein; Netflix)

TV-Folge: "Better Call Saul" - 3x09 | "Fall"
(USA 2017 | Minkie Spiro; Netflix)

TV-Folge: "Better Call Saul" - 3x10 | "Lantern"
(USA 2017 | Peter Gould; Netflix)

"Better Call Saul" //8
(USA 2017 | Season 3; Netflix)

TV-Folge: "Fargo" - 3x07 | "The Law of Inevitability"
(USA 2017 | Mike Barker; Netflix)

TV-Folge: "Fargo" - 3x08 | "Who Rules the Land of Denial?"
(USA 2017 | Mike Barker; Netflix)

TV-Folge: "Fargo" - 3x09 | "Aporia"
(USA 2017 | Keith Gordon; Netflix)

TV-Folge: "Fargo" - 3x10 | "Somebody to Love"
(USA 2017 | Keith Gordon; Netflix)

"Fargo" //7
(USA 2017 | Season 3; Netflix)

TV-Folge: "Sherlock" - 4x00 | "The Abominable Bride" //4
(GB 2016 | Douglas Mackinnon; Netflix)

TV-Folge: "Sherlock" - 4x01 | "The Six Thatchers" //1
(GB 2017 | Rachel Talalay; TV)

TV-Folge: "Sherlock" - 4x02 | "The Lying Detective" //5
(GB 2017 | Nick Hurran; TV)

TV-Folge: "Sherlock" - 4x03 | "The Final Problem" //5
(GB 2017 | Benjamin Caron; TV)

"Sherlock" //4
(GB 2017 | Season 4; Netflix/TV)

TV-Folge: "Twin Peaks" - 3x05 | "The Return, Part 5" 
(USA 2017 | David Lynch)

TV-Folge: "Twin Peaks" - 3x06 | "The Return, Part 6"
(USA 2017 | David Lynch)

TV-Folge: "Twin Peaks" - 3x07 | "The Return, Part 7" 
(USA 2017 | David Lynch)

TV-Folge: "Twin Peaks" - 3x08 | "The Return, Part 8" 
(USA 2017 | David Lynch)

"Black Mirror" //6.5
(GB 2011 | Season 1; Netflix)

"Black Mirror" //6.5
(GB 2013 | Season 2; Netflix)

"The Walking Dead" //4
(USA 2010 | Season 1; Netflix)

"The Leftovers" //8.5
(USA 2017 | Season 3)

Dokumentation: "Searching for Sugar Man" //6
(S, GB 2012 | Malik Bendjelloul; Netflix)

Dokumentation: "Saving Banksy" //5.5
(USA 2014 | Colin Day; Netflix)

Dokumentation: "Weiner" //6.5
(USA 2016 | Josh Kriegman, Elyse Steinberg; Netflix)

"Jäger des verlorenen Schatzes" //7
(USA 1981 | Steven Spielberg; Blu-ray)

"Indiana Jones und der Tempel des Todes" //7
(USA 1984 | Steven Spielberg; Blu-ray)

"Indiana Jones und der letzte Kreuzzug" //8
(USA 1989 | Steven Spielberg; Blu-ray)

"Indiana Jones und das Königreich des Kristallschädels" //6
(USA 2008 | Steven Spielberg; Blu-ray)

"M" //7.5
(D 1931 | Fritz Lang; Blu-ray)

"Nostalghia" //7
(UdSSR, I 1983 | Andrej Tarkowskij; DVD)

"Miller's Crossing" //6
(USA 1990 | Joel Coen; Blu-ray)

"The Beach" //5
(USA, GB 2000 | Danny Boyle; Netflix)

"Traffic" //5
(D, USA 2000 | Steven Soderbergh; Netflix)

"Der Pianist" //8
(F, GB, D, PL 2002 | Roman Polanski; DVD)

"Oliver Twist" //6
(F, GB, CZ 2005 | Roman Polanski; Netflix)

"Bronson" //3
(GB 2008 | Nicolas Winding Refn; Netflix)

"Sin City 2: A Dame to Kill For" //3
(USA 2014 | Robert Rodriguez; Netflix)

"Mr. Turner" //5
(GB 2014 | Mike Leigh; Netflix)

"John Wick" //6
(USA 2014 | Chad Stahelski, David Leitch; Verleih-Blu-ray)

"The Guest" //6
(USA 2014 | Adam Wingard; Blu-ray)

"Headshot" //5
(IDN 2016 | Kimo Stamboel, Timo Tjahjanto; Netflix)

"War Machine" //3
(USA 2017 | David Michôd; Netflix)

"Auguste Rodin" //6
(F, B, USA 2017 | Jacques Doillon; Kino)

"Final Portrait" //5
(GB 2017 | Stanley Tucci; Kino)

"Transformers: The Last Knight" //4
(USA 2017 | Michael Bay; 3D/Kino)

Freitag, 7. Juli 2017

"Transformers: The Last Knight" [USA 2017]


Bilderschlamm, die Fünfte. Und wieder: "Nichts". Rein gar nichts. Maßlos im Selbstbedienungsladen Michael Bay: Sonne, Pathos, Zersplitterung. Ging es im "Transformers"-Franchise immer um eine Variante des Durchhaltens, des Durcharbeitens, selten um den Akt des Durchschauens als solchen, sind die Momente, wohin die Spurensuche aller zwei Jahre zielt, rar gesät, von allen "Transformers"-Filmen (oder "Transformers"-Reagenzglasbrühen) vielleicht am spärlichsten. Die Hubschrauber-Shots, die Optimus-Prime-Theatralik, die Mark-Wahlberg-Verdutztheit – sämtliche Michael-Bay-Zusatzstoffe implodieren in "Transformers: The Last Knight". Seit jeher. Was nicht implodiert, ist die Hingabe zum Material. Wahlberg und Anthony Hopkins (adrett gekleidet, sardonisch kommentierend) sind die einzigen ordnungsstiftenden Instanzen in diesem ekstatisch-ermüdenden Brennofen, der über das Ritterzeitalter (mit einem versoffenen Merlin), Havanna (sowieso sinnlos) und den Zweiten Weltkrieg (im Anschluss an eine Uhr, die Hitler getötet hat) willkürlich brettert. Zeitweise versucht Bay, im Rahmen altehrwürdigen englischen Charmes die Geschlechterverteilung zu dekonstruieren, wenn er eine zunächst schlagfertige Professorin (Laura Haddock) die Rolle des Pin-up-Girls gibt. "Dekonstruktion", ein anspruchsvolles Wort. Dieses hält bei Bay auch nicht lange stand. Alsbald liegen sie sich in den Armen, die toughe Akademikern und der begriffsstutzige Held wider Willen. "Transformers: The Last Knight" zieht eine Bilanz. Michael Bay weiß nicht mehr, was er erzählen, vor allem, was er darin noch zeigen soll.  

4 | 10

Freitag, 30. Juni 2017

"Auguste Rodin" [F, B, USA 2017]


Er muss sie berühren, die Bäume, so wie er alles berühren muss: den Ton, die Körper, die Frauen. Das Wahre. Die Wahrheit. Aber sobald er berührt, berührt er das Unvollendete, das nie Reine, Absolute, ausgeliefert seinem gestrengen, an einem Mikroskop befestigten, altväterlichen Blick. Wiederkehrende Riten stecken in der (lange verkannten) Arbeit des Meisterbildhauers Auguste Rodin. Jacques Doillons gleichnamiges Knetwerk (fälschlicherweise als Biopic bezeichnet) dokumentiert ihn in seinem Atelier in musikalischen, klassisch französischen Bewegungen ohne den schöpferischen Bausatz der Hände mit einem unnötigen Schnitt zu zerstören, aber diese Geschichte – Hauptschwerpunkt: Rodins animalische Liaison mit Camille Claudel samt einschlägiger Zeitgenossen – dekonstruiert alle Entstehungskunst dahingehend, wie besessene Arbeit zermürbt, einschließlich ihrer Automatismen, die niemals enden, und Arbeit erst deshalb Schönheit herausfiltert. Eine fast abstoßende, grässliche Körperlichkeit verkrustet diesen Film; immer, wenn Vincent Lindon Rodin nicht spielt, sondern ihn bis zur Obszönität studiert, entblößt sich dieses Fleischungeheuer. Der entsättigten Statik, euphemistisch: Anmut, des Formensuchens setzt Lindon eine tumbe, primitive Sinnlichkeit entgegen. Er, der Verführer, Genießer, weckt das Biest. Lindon ist groß in dem Bestreben, alle weggelächelte Größe seiner Werke verschmitzt wegzulächeln – und sich zu entladen, bei Claudel (Izïa Higelin), seinen Modellen. Rodin war unaufhaltsam, ein Mann im Urzustand. Doillon hat ihn modelliert wie zivilisiert.  

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Sonntag, 25. Juni 2017

Fernsehtipps Film (26.06. - 02.07.2017)


MONTAG, 26.06.2017

"Lost in Translation" [00:00 Uhr, MDR]
(J, USA 2003 | Sofia Coppola)

"Balletboyz: Young Men" [00:10 Uhr, Arte]
(GB 2016 | Michael Nunn, William Trevitt)

"Immer Drama um Tamara" [00:15 Uhr, ARD]
(GB 2010 | Stephen Frears)

"Amistad" [20:15 Uhr, Arte]
(USA 1997 | Steven Spielberg)

"Two Lovers" [20:15 Uhr, ONE]
(USA, F 2008 | James Gray)

"Drop Zone" [21:50 Uhr, Kabel]
(USA 1994 | John Badham)

"Wer die Nachtigall stört" [22:45 Uhr, Arte]
(USA 1962 | Robert Mulligan)

"Passagier 57"
[23:50 Uhr, Kabel]
(USA 1992 | Kevin Hooks)

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DIENSTAG, 27.06.2017

"Dr. T and the Women" [20:15 Uhr, Servus TV]
(USA, D 2000 | Robert Altman)

"Salvador" [23:55 Uhr, BR]
(GB, USA 1986 | Oliver Stone)

"Chucky - Die Mörderpuppe" [23:55 Uhr, RTL Nitro]
(USA 1988 | Tom Holland)

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MITTWOCH, 28.06.2017

"Hüter meines Bruders" [00:40 Uhr, BR]
(D 2014 | Maximilian Leo)

"Enemy" [20:15 Uhr, Tele 5]
(CDN, E 2013 | Denis Villeneuve)

"Before Midnight" [20:15 Uhr, Arte]
(USA 2013 | Richard Linklater)

"Million Dollar Baby" [22:15 Uhr, Servus TV]
(USA 2004 | Clint Eastwood)

"Das letzte Schweigen" [22:25 Uhr, 3sat]
(D 2010 | Baran bo Odar)

"Xenia - Eine neue griechische Odyssee" [22:55 Uhr, Arte]
(GR, F, B 2014 | Panos H. Koutras)

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DONNERSTAG, 29.06.2017

"Paris, Texas" [00:00 Uhr, BR]
(BRD, F, GB, USA 1984 | Wim Wenders)

"An American Crime" [00:25 Uhr, Tele 5]
(USA 2007 | Tommy O'Haver)

"Rückkehr ans Meer" [01:20 Uhr, ARD]
(F 2009 | François Ozon)

"Kick-Ass" [22:05 Uhr, VOX]
(GB, USA 2010 | Matthew Vaughn)

"Solitary Man" [22:15 Uhr, RBB]
(USA 2009 | Brian Koppelman)

"Geliebte Aphrodite" [22:25 Uhr, 3sat]
(USA 1995 | Woody Allen)

"Der 90-Minuten-Krieg" [23:05 Uhr, Arte]
(ISR, D, POR 2016 | Eyal Halfon)

"Tristia - Eine Schwarzmeer-Odyssee" [23:15 Uhr, HR]
(D 2015 | Stanislaw Mucha)

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FREITAG, 30.06.2017

"4 Könige" [20:15 Uhr, Arte]
(D 2015 | Theresa von Eltz)

"Die Brücke am Kwai" [20:15 Uhr, Kabel Doku]
(GB, USA 1957 | David Lean)

"Iron Man" [20:15 Uhr, RTL II]
(USA 2008 | Jon Favreau)

"Max Manus" [22:35 Uhr, 3sat]
(N, DK, D 2008 | Joachim Rønning, Espen Sandberg)

"Achtung, Bandit!" [23:35 Uhr, BR]
(I 1951 | Carlo Lizzani, Claude Lelouch)

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SAMSTAG, 01.07.2017

"Beginners"
[01:15 Uhr, ZDF]
(USA 2010 | Mike Mills)

"Harry und Sally" [20:15 Uhr, RTL II]
(USA 1989 | Rob Reiner)

"Das Geheimnis meines Erfolges" [20:15 Uhr, ZDF NEO]
(USA 1987 | Herbert Ross)

"Frances Ha" [20:15 Uhr, Servus TV]
(USA, BRA 2012 | Noah Baumbach)

"Hotel Ruanda" [21:55 Uhr, Servus TV]
(USA, SAFR, GB, I, CDN 2004 | Terry George)

"Ein Fisch namens Wanda" [22:00 Uhr, ZDF NEO]
(USA, GB 1988 | Charles Crichton)

"Das verflixte siebte Jahr" [22:05 Uhr, Sat. 1 Gold]
(USA 1955 | Billy Wilder)

"Ich liebe dich Phillip Morris" [23:15 Uhr, WDR]
(F, USA 2009 | Glenn Ficarra, John Requa)

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SONNTAG, 02.07.2017

"Universal Soldier"
[00:05 Uhr, ZDF]
(USA 1992 | Roland Emmerich)

"Südwest nach Sonora" [00:40 Uhr, MDR]
(USA 1966 | Sidney J. Furie)

"Die Kinder der Seidenstraße" [00:55 Uhr, ARD]
(AUS, CHINA, D, USA 2008 | Roger Spottiswoode)

"Fido - Gute Tote sind schwer zu finden" [01:30 Uhr, Tele 5]
(CDN, USA 2006 | Andrew Currie)

"Das Dorf der Verdammten" [01:40 Uhr, ZDF]
(USA 1995 | John Carpenter)

"Polizeiruf 110: Kreise" [20:15 Uhr, ARD]
(D 2015 | Christian Petzold)

"Forrest Gump" [20:15 Uhr, Sat. 1]
(USA 1994 | Robert Zemeckis)

"Die Kammer" [20:15 Uhr, Tele 5]
(USA 1996 | James Foley)

"Alice im Wunderland" [20:15 Uhr, Disney Chan.]
(USA 1951 | Wilfred Jackson, Hamilton Luske, Clyde Geronimi)

"Dirty Harry" [20:15 Uhr, Arte]
(USA 1971 | Don Siegel)

"Dirty Harry kommt zurück" [21:55 Uhr, Arte]
(USA 1983 | Clint Eastwood)

"Ocean's 13" [23:15 Uhr, Sat. 1]
(USA 2007 | Steven Soderbergh)

rot: besondere Empfehlung vom Autor des Hauses; teils sehr selten oder gar erstmals im TV

[Angaben ohne Gewähr]

Sonntag, 18. Juni 2017

Fernsehtipps Film (19.06. - 25.06.2017)


MONTAG, 19.06.2017

"Liebe"
[00:15 Uhr, ARD]
(F, D, Ö 2012 | Michael Haneke)

"Beat Street" [00:30 Uhr, Tele 5]
(USA 1984 | Stan Lathan)

"Flash Gordon" [00:45 Uhr, 3sat]
(GB, USA 1980 | Mike Hodges)

"Mulholland Drive" [20:15 Uhr, Arte]
(USA, F 2001 | David Lynch)

"All is Lost" [22:15 Uhr, ZDF]
(USA 2013 | J. C. Chandor)

"Lost Highway" [22:35 Uhr, Arte]
(USA, F 1997 | David Lynch)

"Matrix Revolutions" [22:35 Uhr, Kabel]
(USA, AUS 2003 | Lilly Wachowski, Lana Wachowski)

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DIENSTAG, 20.06.2017

"The Escapist - Raus aus der Hölle" [00:40 Uhr, MDR]
(GB, IRL 2008 | Rupert Wyatt)

"King Kong" [20:15 Uhr, RTL Nitro]
(USA, NZ, D 2005 | Peter Jackson; Kinofassung)

"Stieg Larsson: Verblendung" [23:20 Uhr, ZDF NEO]
(S, DK, D, N 2009 | Niels Arden Oplev; TV-Langfassung)

"Red Rock West" [23:30 Uhr, BR]
(USA, F 1993 | John Dahl)

"Piranha" [23:45 Uhr, RTL Nitro]
(USA 1978 | Joe Dante)

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MITWOCH, 21.06.2017

"Kuma" [20:15 Uhr, Arte]
(Ö 2012 | Umut Dağ)

"Im Schatten der Frauen" [22:40 Uhr, Arte]
(F, CH 2015 | Philippe Garrel)

"Speed" [22:50 Uhr, Kabel]
(USA 1994 | Jan de Bont)

"Der Name der Rose" [23:30 Uhr, BR]
(BRD, F, I 1986 | Jean-Jacques Annaud)

"Die letzten Männer von Aleppo" [23:50 Uhr, Arte]
(DK 2017 | Feras Fayyad, Steen Johannessen)

"The Woman" [23:55 Uhr, Tele 5]
(USA 2011 | Lucky McKee)

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DONNERSTAG, 22.06.2017

"Sister Act" [20:15 Uhr, Disney Chan.]
(USA 1992 | Emile Ardolino)

"Julia" [22:25 Uhr, 3sat]
(USA, F, MEX, B 2008 | Erick Zonca)

"American Gangster" [22:40 Uhr, VOX]
(USA 2007 | Ridley Scott)

"Aus Liebe zum Tier" [23:05 Uhr, Arte]
(F 2015 | Orso Miret)

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FREITAG, 23.06.2017

"Alexander" [20:15 Uhr, Kabel Doku]
(USA, GB, D, I, F, NL 2004 | Oliver Stone; Kinofassung)

"Shame" [22:10 Uhr, 3sat]
(GB 2011 | Steve McQueen)

"Im Land der Raketenwürmer" [23:30 Uhr, ZDF NEO]
(USA 1990 | Ron Underwood)

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SAMSTAG, 24.06.2017

"Lachsfischen im Jemen"
[20:15 Uhr, ZDF NEO]
(GB 2011 | Lasse Hallström)

"Spuren - Lass' alles hinter dir" [20:30 Uhr, Servus TV]
(AUS 2013 | John Curran)

"Die Farbe des Ozeans" [22:00 Uhr, ONE]
(D, E 2011 | Maggie Peren)

"Niagara" [22:05 Uhr, Sat. 1 Gold]
(USA 1953 | Henry Hathaway)

"Taxi Driver" [22:40 Uhr, Servus TV]
(USA 1976 | Martin Scorsese)

"Basic Instinct" [23:30 Uhr, ZDF]
(USA, F 1992 | Paul Verhoeven)

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SONTAG, 25.06.2017

"The Minus Man"
[01:10 Uhr, MDR]
(USA 1999 | Hampton Fancher)

"Fear - Wenn Liebe Angst macht" [01:30 Uhr, ZDF]
(USA 1996 | James Foley)

"Open Range - Weites Land" [01:30 Uhr, RBB]
(USA 2003 | Kevin Costner)

"#9" [04:30 Uhr, RTL II]
(USA 2009 | Shane Acker)

"Alamo" [20:15 Uhr, Arte]
(USA 1960 | John Wayne)

"In 80 Tagen um die Welt" [20:15 Uhr, Disney Chan.]
(USA 1956 | Michael Anderson, John Farrow)

"Independence Day" [20:15 Uhr, Sat. 1]
(USA 1996 | Roland Emmerich)

"Before the Flood" [20:15 Uhr, Kabel Doku]
(USA 2016 | Fisher Stevens)

rot: besondere Empfehlung vom Autor des Hauses; teils sehr selten oder gar erstmals im TV

[Angaben ohne Gewähr]

Freitag, 16. Juni 2017

"Silent Trigger - Im Fadenkreuz des Killers" [USA 1996]


Ungewöhnlicher Dolph-Lundgren-Thriller, angesiedelt in einem abrissfertigen Hochhauskomplex, Nährboden für Dunkelheit, Baustellenplanen – und tödliche Toiletten. Der Film, erotisch in sinnlichem Blau fotografiert, begreift dieses Gebäude als eigenständigen Organismus, dessen riesige Fenster den Blick freigeben auf eine Liebesszene, die ätherischem Balsam in nichts nachsteht. Ähnlich durchzucken "Silent Trigger" Rückblenden, metaphysische Abwägungen und halluzinatorische Zustandsbeschreibungen, begleitet von rohen Scharmützeln. Russell Mulcahy, die Künstlichkeit diskutiert er nicht weg, sondern betont sie, mancherorts gar über das Ziel hinaus (wie ein in die Jahre gekommener CGI-Flugzeugabsturz sensationell beweist). Aber all' das, die Irrungen und Wirren, einen transzendenten Genrereißer zu verpacken, mündet in einer grundsätzlichen Irritation des Auftragrächers (Lundgren), dem moralische Zweifel an seiner Arbeit aufkommen – und der Schuss erst gelöst, befreit gehört. Wenn überhaupt. Zwei Seiten, eine Entscheidung, ein Ergebnis. Wie trashig Mulcahy auf Konfrontationskurs geht, um Zeit zu gewinnen (oder: zu strecken), wird in der Rolle ersichtlich, die Christopher Heyerdahl spielt: einen dauerbekifften, dauerpöbelnden und sexistischen Nachtwächter, der die klaustrophobische Finsternis von "Silent Trigger" neutralisiert. Mit Amüsement, offenherzigem Beklopptsein. Und neurotischer Zappeligkeit. Ein Film der Brüche also, so scheint es. Streng altmodisch, streng im 90er-Fahrwasser unterwegs, ist Mulcahy eine atmosphärische, apokalyptische (Kriegs-)Dystopie gelungen. Seelen(un)ruhig grübelt sich "Silent Trigger" zu einem elektronisch unterkühlten, stellenweise fetzigen Hybrid.  

6 | 10