Sonntag, 22. Februar 2009

TV-Tipps vom 23.02. bis zum 1.03.2009



Montag, dem 23.02.2009

Mr. Nice Guy (20:15 Uhr, Kabel)

Typischer Chackie Chan-Streifen, bei dem die Handlung nur rudimentär vorhanden ist. Alles andere beschränkt sich nur auf alberne Slapstick-Einlagen, Krawallaction und natürlich Chans Kampfkünsten. Deshalb: Verstand ausschalten, unbedingt. Aber auch sonst nichts, was einem im Gedächtnis haften bleiben würde.

Der Sinn des Lebens (2:25 Uhr, RTL II)

Den hab ich noch nicht gesehen, aber wenn Monthy Python drauf steht, nehme ich mal an, dass auch Monthy Python drin ist. Demzufolge kann man sich auf eine köstliche Lachnummer voller skurriler Ideen und aberwitzigen Gags der britischen Komikertruppe einmal mehr gefasst machen. Sehr schön.

Dienstag, dem 24.02.2009

Scott & Huutsch – Eine Dogge zum Knutschen (20:15 Uhr, Kabel)

Wurde der von mir wirklich irgendwann gesehen?! Ja, aber nur wegen Tom Hanks. Gut, die Dogge macht ebenso Spaß, der Rest ist vorhersehbar, klischeehaft und nicht wirklich witzig zusammenkomponiert. Durchschnitt mit Tendenz nach unten.

Mittwoch, dem 25.02.2009

Piraten (20:15 Uhr, Das 4.)

Hmm, nachdenken. "Der Pianist" noch nicht gesehen. Da war aber noch ein anderer Polanski. Hmm. Oh, genau. "Piraten", des Regisseurs Ausflug in die bunte, in die abenteuerliche Welt der Seeräuber. Werd ich bestimmt nachholen. Dass Walter Matthau mitspielt, ist ja schon mal nicht schlecht.

Dogma (22:15 Uhr, Kabel)

Der ist mir eigentlich verhältnismäßig gut in Erinnerung geblieben. Schwarzhumorig auf relativ gutem Niveau, locker-flockig besetzt (Alan Rickman!), einige wirklich kranke Ideen, halt eine ganz zufriedenstellende Satire über die Kirche bzw. den Glauben als solches. Nicht überragend, aber die Komödie macht schon allein durch ihre Durchgeknalltheit einiges her.

Donnerstag, dem 26.02.2009

The Green Mile (20:15 Uhr, VOX)

Ist es denn möglich, einen derart komplexen und symbolbestückten Stephen King-Roman (War eigentlich als Fortsetzungsroman konzipiert.) auf Zelluloid adäquat umzusetzen?! Ja. Im Falle von "The Green Mile" ist Frank Darabont ein starkes, berührendes Knastdrama, ferner ein ergreifendes Plädoyer gegen die Todestrafe, mit großem Cast gelungen, der zudem von einem starken Score Thomas Newmans veredelt wird. Bei dem aber trotzdem die gegen Ende zum Teil überhand nehmenden Mystery-Elemete stören. Ansonsten lohnt sich auch das Buch. Beide Versionen sind stark.

Mars Attacks! (21:00 Uhr, Arte)

Jack Nichsolson, Glenn Close, Piece Brosnan, Natalie Portman, Pam Grier, Rod Steiger, Annette Bening, Danny DeVito und und und etc. pp. Sie alle in Tim Burtons irrer, bunter, trashiger Alien-Invasion, die von Danny Elfman musikalisch genial begleitet wird. Schrecklich überzogen und bizarr, so wie es sein muss. Auch hier gelingt es Burton selbstverständlich, seinen ganz eigenen Stempel aufzudrücken. Ach, so ein schrilles Vergnügen muss man einfach gesehen haben.

Ring – Das Original (23:15 Uhr, WDR)

Ist das japanische Original, nicht das amerikanische Remake. Ist somit um einiges weniger auf Effekt getrimmt. Und ja, "Ring – Das Original" stützt sich ausnahmslos auf seine ruhige Erzählweise. Doch schon von Beginn an wird so eine gruselige Atmosphäre aufgebaut, die man nur selten zu spüren bekommt. Dazu noch der virtuose Einsatz von Schnitt, Sounddesign und etwaiger Kamerawinkel, fertig ist ein toller, verstörender Horrorthriller.

Freitag, dem 27.02.2009

Speed 2 - Cruise Control (20:15 Uhr, VOX)

Ich mag den ersten. Aber die natürlich schwer nötige Fortsetzung ist nur noch tendenziell langweiliger, geistloser Dünnschiss, die rein gar nichts mit seinem Vorgänger gemein hat. Da hätte man sich gewünscht, dass die ganze Filmcrew samt Traumschiff einfacht untergegangen wäre. Bitte, nur das.

Zurück in die Zukunft (20:15 Uhr, RTL II)

Geständnis: Noch nie einen Film der Reihe gesehen. Erbärmlich, ich weiß. Derweil gibt´s eine Verlinkung zu diesem HIER.

Evolution (20:15 Uhr, Pro 7)

Unterhaltungstechnisch gar nicht so schlechte Sci-Fi-Komödie aus dem Hause Reitman, nicht nur durch die sympatischen Darsteller, die sich in regelmäßigen Abständen selber auf die Schippe nehmen, auch durch die kreativen und skurrilen Aliens, bei denen ILM ganze Arbeit geleistet hat. Ganz netter Spaß de facto, dennoch gefällt mir beispielsweise ein "Men in Black" oder ein "Ghostbusters" um Längen besser.

Gesprengte Ketten (1:15 Uhr, ARD)

Kriegsfilmklassiker par excellence von John Sturges, der einen Massenausbruch aus einem deutschen Kriegsgefangenenlager mit Steve McQueen bebildert. Vorzüglich inszeniert, bravourös besetzt, spannend, tolle Musik Elmar Bernsteins, ein kleines ironisches Augenzwinkern feht auch nicht, sollte man gesehen haben.

Samstag, dem 28.02.2009

Anaconda (22:10 Uhr, Kabel)

Naja, diese Schlange ist nicht wirklich sehenswert oder gar angsteinflößend. Einfältige Charaktere, dünne Handlung, mäßig spannend, misslungenes Getrickse, eben anspruchsloser Tierhorror fürs breite Publikum. Wems gefällt.

Marnie (23:20 Uhr, MDR)

Ein seinerzeit kommerziell nicht gerade erfolgreicher Hitchcock, der bis jetzt noch gänzlich an mir vorbei gegangen ist. Darin zu sehen Tippi Hedren und Sean Connery. Müsste ich mir mal die DVD besorgen, weil der mich doch ziemlich stark interessiert.

Die Akte Jane (23:45 Uhr, ZDF)

Goldene Himbeere für Demi Moore. Der Rest ist patriotisches, kritikfreies Werbevideo für die Army. Ein bisschen Emanzipationsdrama ist auch noch drin. Dass die im Film dargestellte, völlig überzogene Ausbildung bei den Seals nicht wirklich der Realität entspricht, versteht sich von selbst. Abgelehnt, nächster.

Der rosarote Panther (00:40 Uhr, ARD)

Selbstverständlich das kultige Original aus den 60ern. Das ist eigentlich genau mein Humor und der Cast ist wirklich ausgezeichnet. Muss ich wohl aufnehmen.

Sonntag, dem 1.03.2009

(T)raumschiff Surprise – Periode 1 (20:15 Uhr, Pro 7)

Kann dieser Herbig endlich mal Berufsverbot bekommen?!

Constantine (22:15 Uhr, Pro 7)

Der kam mir bei erster und bisher einziger Sichtung doch reichlich langatmig vor. Zudem ist Keanu Reeves nicht mein Ding. Aber ansonsten ist die okkulte, lakonische und reichlich düstere Comicverfilmung zumindest visuell und ausstattungstechnisch ganz nett. Tilda Swinton ist ebenfalls zu sehen. Immerhin etwas.

Misery (00:00 Uhr, Kabel)

Noch ein fabelhaft umgesetzter King-Roman, der einer meiner Favouriten ist. Getragen von einem großartigen James Caan und einer oscarprämierten Kathy Bates, ist "Misery" ein in seiner Konzeption bis ins Minimalste beschränkter Zweikampf und zugleich psychologischer Alptraum, in dem man nicht mal ansatzweise hineingeraten möchte. Auch hier wieder: Buch ist zwar um Welten besser, aber was macht das schon. Daher: Beides mal in die Hand nehmen.

Tipp der Woche: The Green Mile (Donnerstag, 20:15 Uhr, VOX)

1 Kommentare:

  1. Ja, Misery ist wirklich nicht übel. Da kann man nicht meckern. Den Japan Horror fand ich genauso dröge wie das Remake und Sinn des Lebens ist einfach herrlich, eigentlich der reifste Python. Schau ihn Dir ruhig mal an.

    AntwortenLöschen