Sonntag, 25. Januar 2009

TV-Tipps vom 26.01. bis zum 1.02.2009



Montag, dem 26.01.2009

Agent 00 – Lizenz zum Totlachen (20:15 Uhr, Kabel)

Mehr oder weniger amüsante Slapstick-Kanone mit Leslie Nielson, der da weiter macht, wo er bei der nackten Kanone aufgehört hat. Nebenher gibt es so einige Referenzen an große Blockbuster ausfindig zu machen. Mittelmaß.

Lonely Hearts Killers (22:15 Uhr, ZDF)

Scheint mir zwar interessant zu sein (John Travolta halt), hab jedoch aufgrund der tendenziell eher durchwachsenen Kritiken im Netz mich bisher noch nicht zur Sichtung aufgerungen. Aber ich glaube, ganz unrecht werden die wohl nicht haben, oder?!

Dienstag, dem 27.01.2009

Flashback (20:15 Uhr, Das 4.)

Dennis Hopper (gut) und Kiefer Sutherland (nicht gut) in einem Hippie-Roadmovie. Oder doch Thriller, oder etwa Krimi? Action? Hmm, um Genaueres berichten zu können, müsste ich den erstmal sehen. Der Film lächelt mich aufgrund seiner Thematik aber schon an. Das kann ich schon sagen.

Mittwoch, dem 28.01.2009

Rob Roy (20:15 Uhr, Kabel)

Naja, weh tut dieser Eposschinken wahrlich keinem. Denn schon durch die rundherum gelungene Besetzungsliste, dürfte man feuchte Augen bekommen. Ansonsten? Joa, Kitsch, Pathos, Oppulenz, einen Touch "Braveheart". Passt schon einigermaßen.

Donnerstag, dem 29.01.2009

Die Bourne Identität (20:15 Uhr, VOX)

Ist für mich der schwächste Teil der Bond´schen Agentensaga um Jason Bourne alias Matt Damon. Narrativ nur bedingt spannend, über weite Strecken nicht sonderlich innovativ, um genau zu sein: langweilig und schrecklich vorhersehbar. Was aber Paul Greengrass wiederum im dritten Teil gezaubert hat, spottet jeder Beschreibung und lässt den zähen Vorvorgänger vergessen.

Wild at Heart – Die Geschichte von Sailor und Lula (21:00 Uhr, Arte)

Lynchs bizarre Vision, seine schrille Roadmovie-Groteske, seine ultimative Liebesgeschichte um Liebe, Leid und Perversionen. Und zugleich seine ungemein kitschige Hommage an den Zauberer von Oz. Highlight: William Dafoe. Noch etwas? Nö, kann ich nur empfehlen.

Freitag, dem 30.01.2009

Godzilla (20:15 Uhr, Pro 7)

Popcornkino. Popcornkino im Großformat. Popcornkino im XXL-Format. Ach, Roland Emmerichs "Godzilla" ist einfach subversives und mörderisches CGI-Popcornkino in Reinkultur ohne Herz und Seele und alles, was sonst noch einen guten Film ausmacht. Trotzdem: SPAß OHNE ENDE!

Gilbert Grape – Irgendwo in Iowa (20:15 Uhr, Tele 5)

Johnny Depp, Leonard DiCaprio, Lasse Hallström. Ist vorgemerkt.

Training Day (22:15 Uhr, RTL II)

Hab da nur mal ein paar Minuten reingeschaut. Die allseits obligatorische guter Cop - böser Cop-Nummer hat mich allerdings nicht wirklich vom Hocker gerissen. Und für den Oscar für Denzel Washington möchte ich ein großes Veto einlegen.

Der Tod und das Mädchen (23:40 Uhr, Tele 5)

Klaustrophobisches Kammerspiel von Altmeister Roman Polanski, in dem sich Sigourney Weaver und Ben Kingsley ein nervenaufreibendes Duell liefern. Eigenwillige Geschichte, eigenwillige Stimmung und die typischen Polanski-Bilder. Stark.

Samstag, dem 31.01.2009

Der mit dem Wolf tanzt (20:15 Uhr, Kabel)

Joa, Kevin Costner ist der, der mit dem Wolf tanzt. Sperriges, energiegeladenes und wuchtiges Epos. Fand ich alles in allem aber schon immer recht öde. Nichtsdestotrotz verweise ich auf die KRITIK von Kollege The-Duke.

Topas (22:10 Uhr, ARD)

Seinerzeit hoffnungslos gefloppter Spionagethriller rund um den Kalten Krieg von Alfred Hitchcock. Abgesehen davon, soll der wohl auch nicht sonderlich grandios sein. Grund dafür, dass die DVD schon monatelang ungesehen in meinem Regal liegt. Oder vielleicht doch unterschätzt?

Scream – Schrei! (22:10 Uhr, Das 4.)

Wes Cravens moderner Horror-Klassiker. Viele Zitate, Referenzen, Ironie, natürlich Blut vom Feinsten, Spannung, Intelligenz, legendäre Dialoge und eine der besten Anfangssequenzen im Genre. Das alles ist "Scream – Schrei!", der eine große Welle von (qualitativ viel schlechteren) Filmen selbiger Art und noch dazu zwei Sequels hervorbrachte. Quasi die Geburtsstunde des Teenie-Slahers. Allerdings stark gekürzt.

Cyborg (00:15 Uhr, Sat. 1)

Van Damme als Cyborg in "Cyborg". Trashfest und B-Movie-Action par excellence. Muss man sich nicht antun, sofern man nicht auf solchen Kram steht.

In den Straßen der Bronx (2:05 Uhr, ARD)

Den wollte ich schon lange mal sehen. Robert De Niro in seinem angetrauten Metier. Eine durchaus positive Meinung zum Film kann man bei Kaiser_Soze nachlesen.

Sonntag, dem 1.02.2009

James Bond 007: Stirb an einem anderen Tag (20:15 Uhr, RTL)

Unsichtbares Auto, Madonna als Fechterin, Bond surft mit einem Autoteil. Ein Debakel der Lächerlichkeit, dass den Neuanfang dringend nötig hatte. Grausig.

Serpico (20:15 Uhr, Das 4.)

Bei dem Traumduo Sidney Lumet und Al Pacino kann man naturgemäß nichts falsch machen.

Der zerrissene Vorhang (23:15 Uhr, BR)

Auch einer mir noch unbekannten Hitchcocks. Auch wieder mit Kalter Krieg-Thematik. Spionage ebenso. Kann man jedoch mal einschalten, sage ich jetzt einfach mal so salopp daher.

The Punisher (22:55 Uhr, Pro 7)

Ist eine weitere Verfilmung des Marvel-Comics mit Thomas Jane und John Travolta. Wären die beiden nicht, und wäre die geile Klopperszene mit dem Russen nicht, tja, dann würde der Film bei mir fürchterlich untergehen. Nähere Ausführungen erspare ich mir jetzt mal. Gekürzt.

Tipp der Woche: Wild at Heart – Die Geschichte von Sailor und Lula (Donnerstag, 21:00 Uhr, Arte)

9 Kommentare:

  1. Wollte damit eigentlich die Zerstörungswut Emmerichs ausdrücken, fener wie er fast alles in New York in Schutt und Asche legt.

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  2. Narrativ nur bedingt spannend

    Widerspruch!

    Ein Debakel der Lächerlichkeit, dass den Neuanfang dringend nötig hatte

    Zustimmung!

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  3. @C.H.

    Widerspruch!

    Was meinst du da jetzt genau?

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  4. Naja, ich finde das die Suche von Bourne nach sich selbst und die damit verbundene Hatz druch Europa nicht nur "bedingt" spannend ist, und sondern viel mehr im höchstem Maße fesselnd... Bei dir klingt das fast so, als sei der Film Langeweile in Reinkultur... ;-)

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  5. Achso meinst du das. Nun, wie gesagt: so richtig fesselnd finde ich den keineswegs. Langweilig? Vielleicht ein klein wenig, zumindest der erste. Die Nachfolger machen dann wieder einiges wett. ;)

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  6. Liebe, Leid und Perversion

    Wieso denn Perversion? Pervers ist da nur Perus Gebiss. Aber das ist ja nur bedingt Gegenstand der Geschichte.;)

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  7. Also für den zerstörerischen Feldzug von Godzilla das Wort subversiv zu verwenden ist schon lustig, sorry. ;)

    Der Punisher ist aber kein Remake, sondern einfach nur eine weitere Verfilmung des Comics. *klugscheiß*

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  8. @tumulder

    Der ganze Typ von William Dafoe, bzw. wie er sich in dieser einen Szene der Dern nähert, wo Cage nicht da ist, geht für mich schon in die Richtung pervers. Oder auch im Prinzip das konzipierte Amerika von Lynch. Fernab jeglichen amerikanischen Traumes. Stattdessen Lust, Gewalt und Perversionen. Quasi die buchstäbliche Hölle, die die Protagonisten und der Zuschauer hier vorfinden.

    @Rajko

    Also für den zerstörerischen Feldzug von Godzilla das Wort subversiv zu verwenden ist schon lustig, sorry. ;)

    Ich finde so manches andere viel viel lustiger. *sehrstarkaugenzwinker*

    Der Punisher ist aber kein Remake, sondern einfach nur eine weitere Verfilmung des Comics. *klugscheiß*

    OK, hab das mal editiert. Dachte immer, man spricht hier von einem Remake, aber gut. Wieder was gelernt...

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